Trennung: Ein Partner verlässt die gemeinsame Wohnung

Nicht jede Partnerschaft ist ein Bund fürs Leben. In der Wohnungsbaugesellschaft ist es daher Alltag, dass aus den unterschiedlichsten Gründen einer der Partner die bisherige gemeinsame Wohnung verlassen möchte. In all diesen Fällen sollten der oder die Mieter möglichst zeitnah Kontakt zu ihrem jeweiligen Mieterbetreuer aufnehmen. Außerdem rät WoBauGe-Mitarbeiterin Julia Wenzel den Mietern, was dabei grundsätzlich zu beachten ist.

Immobilienkauffrau Julia Wenzel informiert, wie sich die Mieter in all diesen Fällen verhalten müssen.

  • Die sich trennenden Partner sollten prüfen, wer überhaupt im Mietvertrag eingetragen ist.

    Ist der Auszugswillige dort nicht vermerkt, so kann er einfach seine Koffer packen. Allerdings sollte er die WoBauGe über seinen Umzug informieren, da die Anzahl der Personen auch Auswirkungen auf die Betriebskosten hat. Für den Katastrophenfall beispielsweise ist eine aktuelle Mieterübersicht gleichfalls wichtig.

  • Sind beide Partner im Mietvertrag verzeichnet,

    muss der Ausziehende schriftlich eine anteilige Mietvertragskündigung mit dem gewünschten Auszugsdatum bei der WoBauGe einreichen. Das Auszugsdatum obliegt  einer Einzelvereinbarung, bei der individuelle Kündigungsfristen festgelegt werden, die meist von der sonst üblichen Frist von drei Monaten abweichen.

  • Dem verbleibenden Mieter obliegt der Nachweis,

    dass er über ein ausreichendes Einkommen verfügt, um die Wohnung allein unterhalten zu können. Als Faustregel gilt, dass die Mietkosten etwa ein gutes Drittel, aber keinesfalls die Hälfte des Nettoeinkommens übersteigen sollten. ALG II-Empfänger benötigen eine Bestätigung über die Angemessenheit der Kosten der Unterkunft vom Jobcenter.

  • Die WoBauGe fertigt eine Vereinbarung,

    in der alle Angelegenheiten zum Ausscheiden einer Vertragspartei aus dem Mietvertrag geregelt werden. Sie enthält das genaue Auszugsdatum des Umzugswilligen sowie die Festlegung, dass der verbleibende Mieter die Betriebskostenabrechnung für das vergangene Jahr erhält. Auch bei Schönheitsreparaturen richtet sich die WoBauGe ausschließlich an diesen Vertragspartner. Einen möglichen finanziellen Ausgleich müssen die bisherigen Mietbewohner  individuell regeln. Das gilt auch für die hinterlegte Kaution, die auf dem Konto verbleibt.

  • Bei einem veränderten Mietvertrag wird auch das Mietkonto überprüft.

    Sollten dort Rückstände aufgelaufen sein, so sind diese entweder über Ratenzahlungen oder aber sofort zu begleichen.

  • Die neue Vereinbarung ist erst gültig,

    wenn sie von allen beteiligten Parteien unterzeichnet wurde. Der verbleibende Mieter tritt damit in alle Rechte und Pflichten aus dem bisherigen Mietverhältnis mit der WoBauGe ein.

  • Können sich die Beteiligten nicht auf eine gemeinsame Vereinbarung einigen,

    so gilt das Prinzip der gesamtschuldnerischen Haftung. Im Klartext: Die Betroffenen haften dann auch für die Mietschulden ihrer Ex-Partner.

Immobilienkauffrau
Julia Wenzel

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